Eignungsfeststellungsverfahren (EFV)

Das Eignungsfeststellungsverfahren (EFV) beurteilt die Eignung der Bewerber. Im Gegensatz zu einem Numerus Clausus (NC) ist die Anzahl der Studienplätze in der Medizintechnik nicht begrenzt, sondern nur die Eignung der Kandidaten selbst bestimmt über den Zugang zum Studium. D.h. alle geeigneten Bewerber erhalten eine Zulassung.

Alle fristgemäß eingegangenen Anträge nehmen am zweistufigen EFV teil.

  1. In der ersten Stufe wird (ggf. nach Umrechnung der Noten bei ausländischen Bewerbern) eine gewichtete Gesamtnote gebildet. Die Gewichtung erfolgt mit 50% Hochschulzugangsberechtigung (HZB) und jeweils 25% der mittleren Oberstufennoten (arithmetisches Mittel aller erbrachten Halbjahresnoten der letzten beiden Schuljahre im jeweiligen Fach als Schulnote mit 1,0 als bestem und 6,0 als schlechtestem Ergebnis) in Mathematik sowie den Alternativfächern Physik oder Chemie.
    Bei einer gewichteten Gesamtnote nicht schlechter als 2,25 gilt der Bewerber als geeignet
    (soweit keines der Alternativfächer einen Schnitt schlechter als 3,0 hat).
    Bei einer gewichteten Gesamtnote schlechter als 3,0 wird er endgültig als nicht geeignet eingestuft.
    Das Verfahren ist in beiden Fällen abgeschlossen.

  2. Bei einer gewichteten Gesamtnote Note nicht schlechter als 3,0 bzw. Nichtanwendbarkeit der zuvor genannten Kriterien (wenn beispielsweise weder Physik noch Chemie in der Oberstufe belegt wurden oder eine Umrechnung nicht möglich ist) wird das Eignungsfeststellungsverfahren in der zweiten Stufe fortgesetzt:
    In der zweiten besteht Stufe die Möglichkeit zur Notenverbesserung durch eine teils schriftliche, teils mündliche Auswahlprüfung (je nach Anzahl der Bewerber Anfang Juli bis Ende September). In der EFV-Auswahlprüfung werden folgende Themen abgefragt:
  • Grundkenntnisse Mathematik (25%)
  • Grundkenntnisse Physik (25%)
  • Kenntnis der Studieninhalte (25%)
  • Kenntnis der fachlichen Anforderungen (25%)
In der Eignungsfeststellungsprüfung werden Mathematik- und Physikkenntnisse auf bayerischem Abiturniveau abgeprüft. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Fragenkataloge oder konkrete Hinweise zur Vorbereitung herausgeben können. Generell empfiehlt sich aber ein Blick in einschlägige Abitrainer und eine intensive Lektüre der Medizintechnik-Webseite.

Wird mit 50% HZB und 50% Note der Auswahlprüfung ein Ergebnis nicht schlechter als 2,5 erreicht, gilt der Bewerber in der zweiten Stufe als geeignet. Alle anderen Bewerber gelten als endgültig nicht geeignet. Das Verfahren ist vollständig abgeschlossen.

Genaueres regelt die alleinig rechtsverbindliche Satzung zum MT-Eignungsfeststellungsverfahren. Die Umrechnung von Kollegstufenpunkten zur Schulnote erfolgt entsprechend dieser Satzung über Note=(110-6*Punkte)/20.