Das Qualifikationsfeststellungsverfahren (QFV) ist in der Allgemeinen Prüfungsordnung für die Bachelor- und Masterstudiengänge an der Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im § 29 und in Anlage 1 sowie in der Fachprüfungsordnung Medizintechnik im § 42 geregelt. Diese Ordnungen mit den bindenden Informationen finden Sie hier. An dieser Stelle sei das Verfahren kurz skizziert:

Alle Bewerbungen, die fristgemäß und vollständig eingehen, werden im zweistufigen QFV geprüft. 

In der ersten Stufe wird Ihre Bewerbung anhand der Unterlagen geprüft:

  • Wie sind die Noten: Ist die Gesamtnote 2,5 oder besser? Oder sind mindestens vier der Module B5 oder B6 des Bachelorstudiengangs mit dem Mittelwert der Modulnoten 3,0 oder besser abgelegt? (Das zweite Kriterium ist nur auf Medizintechnik-Bachelor der FAU anwendbar.)
  • Ist der Bachelorabschluss fachspezifisch, fachverwandt oder keins von beidem? (Ein fachspezifischer Abschluss mit einer Gesamtnote von mindestens 2,5 oder die Erfüllung des oben genannten zweiten Kriteriums ermöglichen eine direkte Zulassung, bei fachverwandtem Abschluss wird das Verfahren in Stufe 2 fortgesetzt, s.u. Bewerber mit weder fachspezifischem noch fachverwandtem Abschluss scheiden an dieser Stelle aus dem QFV-Verfahren aus.).

Die zweite Stufe bildet die mündliche Zugangsprüfung, in der anhand folgender Kriterien geprüft wird:

  • sichere Kenntnisse in den fachspezifischen Grundlagen (Mathematik, Physik, Algorithmik)
  • gute Kenntnisse im Bereich einer fachlichen Spezialisierung in Medizinelektronik, medizinischer Bild- und Datenverarbeitung oder Geräte- und Produktionstechnik und Prothetik entsprechend einer wählbaren Studienrichtung des Masterstudiengangs
  • Motivation zum Masterstudium, insbesondere durch Beschreibung eines einschlägigen fachbezogenen Projektes, Kenntnis der einschlägigen Literatur oder Begründung des Interesses für eine bestimmte Fachrichtung des Masterprogrammes
  • positive Prognose aufgrund steigender Leistungen im bisherigen Studienverlauf

Die Zulassung bei fachverwandtem Abschluss erfolgt i.d.R. unter Vorbehalt: Es können Auflagen im Umfang von bis zu 20 ECTS-Punkten vergeben werden, die innerhalb eines Jahres nach Studienbeginn nachgewiesen werden müssen, damit das Masterstudium fortgeführt werden kann (z.B. Besuch zusätzlicher Lehrveranstaltungen in Mathematik, Elektrotechnik, Informatik und erfolgreiche Ablegung der Prüfung).

Liegt das Bachelorzeugnis zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vor, muss dieses innerhalb eines Jahres nach Studienbeginn bei der Studentenkanzlei vorgelegt werden, damit das Masterstudium fortgesetzt werden kann.